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Microsoft meldet starke Quartalszahlen dank KI-Boom
Microsoft hat im vergangenen Quartal Umsatz und Ergebnis stärker gesteigert als erwartet. Finanzchefin Amy Hood erklärte, der Konzern sei „gut ins Geschäftsjahr 2026/2027 gestartet“ und habe die Erwartungen beim Umsatz, beim operativen Ergebnis und beim Nettogewinn übertroffen.
Die Erlöse stiegen um 19 Prozent auf 92,3 Milliarden Dollar. Besonders stark entwickelte sich die Cloud-Sparte Azure, deren Umsatz um 48 Prozent auf 33,17 Milliarden Dollar wuchs. Der operative Gewinn legte um rund 20 Prozent auf 45,9 Milliarden Dollar zu, während das Nettoergebnis ebenfalls um rund 20 Prozent auf 4,89 Dollar je Aktie stieg.
Positiv aufgenommen wurden auch die Investitionen in die KI-Infrastruktur, die nicht ganz so hoch ausfielen wie erwartet. Analyst Jesse Cohen von Investing.com bezeichnete die Zahlen als „so makellos, wie es für ein Unternehmen dieser Größe nur sein kann“.
Nach Bekanntgabe der Zahlen stieg die Microsoft-Aktie nachbörslich um vier Prozent auf 552 Dollar. Zwischenzeitlich kletterte sie auf mehr als 560 Dollar. Bei einer ähnlichen Entwicklung könnte sie ihr bisheriges Rekordhoch von etwas mehr als 555 Dollar aus dem Sommer 2025 übertreffen. Der Börsenwert des Konzerns wurde mit rund vier Milliarden Dollar angegeben.
Infobox – Quelle: n-tv.de: Microsoft steigerte den Umsatz auf 92,3 Milliarden Dollar und den Azure-Umsatz auf 33,17 Milliarden Dollar. Die Aktie stieg nachbörslich um vier Prozent auf 552 Dollar.
Mercedes-Benz muss Gewinnprognose nach China-Einbruch senken
Mercedes-Benz hat seine Gewinnprognose für das laufende Geschäftsjahr nach unten korrigiert. Das Unternehmen hatte ursprünglich erwartet, das Ergebnis 2026 deutlich zu verbessern; nun soll der Gewinn ungefähr auf dem Niveau des Vorjahres liegen.
Als Gründe nennt der Autobauer das „schwierige Marktumfeld“ in China sowie höhere Kosten. Der unerwartet große Einbruch im chinesischen Geschäft erhöht nach Darstellung der Süddeutschen Zeitung den Druck auf das Unternehmen, seine Strategie für China neu auszurichten.
Die Gewinnwarnung wurde bereits am Dienstagnachmittag an die Aktionäre verschickt, also vor der Veröffentlichung der Finanzzahlen. Damit machte Mercedes-Benz deutlich, dass die bisherigen Prognosen nicht mehr gehalten werden können.
Die Entwicklung verweist auf die wachsende Bedeutung des chinesischen Marktes für den deutschen Autobauer. Nach Einschätzung der Süddeutschen Zeitung zeigen die Zahlen, wie dringend Mercedes eine neue China-Strategie benötigt.
Infobox – Quelle: SZ.de: Mercedes-Benz erwartet 2026 keinen deutlich höheren Gewinn mehr. Genannt werden ein schwieriges Marktumfeld in China und höhere Kosten.
Sieben österreichische Bundesländer wenden sich gegen Flugabgabe
In Österreich fordern sieben Landeshauptleute die Abschaffung der Flugabgabe. Ursprünglich hatten sich nur Niederösterreich und Wien für diesen Schritt ausgesprochen, inzwischen stellen sich sieben Landeschefs und -chefinnen gegen die Abgabe.
Als Begründung wird die Belastung des Wirtschaftsstandorts und des Flugsektors genannt. Die niederösterreichische Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner von der ÖVP sieht in der Flugabgabe eine Belastung für die wirtschaftliche Entwicklung.
Umweltschutzorganisationen kritisieren den Vorstoß. Der WWF bezeichnete es als „Standortpolitik von vorgestern“, wenn der Bundeskanzler „mitten in der Klimakrise klimaschädliches Fliegen“ steuerlich entlaste.
DerStandard.de stellt der politischen Forderung die Ergebnisse von Studien und der Wirtschaftsforschung gegenüber. Demnach zeichnen die Untersuchungen ein differenzierteres Bild, als es die Argumentation der Bundesländer nahelegt. Zudem wird darauf hingewiesen, dass eine Gruppe ohnehin keinen Cent zahlt.
Infobox – Quelle: derStandard.de: Sieben österreichische Bundesländer sprechen sich gegen die Flugabgabe aus. Die Landeschefs und -chefinnen begründen dies mit der Belastung des Wirtschaftsstandorts und des Flugsektors, während Umweltschutzverbände die Forderung kritisieren.
US-Wirtschaft: Spiegel sieht Ende der „Big Beautiful Friendship“
Der Spiegel beschäftigt sich in einer Meinungskolumne mit einer möglichen ökonomischen Zeitenwende in den Vereinigten Staaten. Im Mittelpunkt steht die Frage, wann sich Unternehmen und Wirtschaftsvertreter von Donald Trump abwenden könnten.
Als Aufmacher des Beitrags werden Trump und JPMorgan-Chef Dimon gezeigt. Die zentrale Frage lautet, wer sich wann von Trump abwendet. Der Titel spricht vom möglichen Ende der „Big Beautiful Friendship“.
Der Beitrag war zum Zeitpunkt des Abrufs nicht mehr vollständig zugänglich. Der Spiegel verwies darauf, dass der Artikel entweder älter als 30 Tage sei oder bereits 10 Mal geöffnet wurde, und bot den vollständigen Text über SPIEGEL+ an.
Aus den zugänglichen Angaben geht hervor, dass die Kolumne eine wirtschaftspolitische Zeitenwende in den USA thematisiert und das Verhältnis zwischen Trump und führenden Vertretern der Wirtschaft untersucht.
Infobox – Quelle: Spiegel: Die Kolumne analysiert eine mögliche Abkehr der US-Wirtschaft von Donald Trump. Der vollständige Artikel war nicht frei zugänglich.
„Wirtschaft vor acht“ vom 28.10.2026
Die Tagesschau veröffentlichte am 28.10.2026 eine Ausgabe von „Wirtschaft vor acht“. Der Beitrag ist im Bereich „Videos & Audios“ der Tagesschau eingeordnet.
Die zugänglichen Angaben enthalten den Sendungstitel und das Veröffentlichungsdatum, jedoch keine weiteren inhaltlichen Details zur wirtschaftlichen Berichterstattung. Deshalb lassen sich aus der vorliegenden Quelle keine zusätzlichen Themen, Zahlen oder Bewertungen übernehmen.
Infobox – Quelle: tagesschau.de: „Wirtschaft vor acht“ wurde am 28.10.2026 veröffentlicht. Weitere verwertbare Inhalte sind in den vorliegenden Angaben nicht enthalten.
Debatte über Markenwert und gesellschaftliche Erwartungen bei Autobauern
WELT thematisiert den Konflikt zwischen unterschiedlichen Lebensstilen und die Frage, wann Unternehmen wirtschaftliche Konsequenzen aus moralischen Debatten ziehen. Der Beitrag stellt „Latteschlürfer“ und „Schichtarbeiter“ gegenüber und fragt, wann die Wirtschaft dem sogenannten Moralterrorismus das Geld entzieht.
Im Zentrum steht Audi beziehungsweise der Konzernchef Döllner. Nach Darstellung des Artikels wird der Autobauer trotz Kunst, Wohlstand und guter Taten zum Ziel des „woken Mobs“. Der Beitrag beschreibt dies als Schauprozess, in dem die Wirtschaft auf die Linie der „Nutzlosen“ gebracht werden solle.
Darüber hinaus verweist der Artikel auf einen Wertverlust von Automarken. Während die weltweit führenden Marken insgesamt wertvoller würden, verliere Deutschlands Vorzeigebranche an Renommee. Noch stärker betroffen sei eine Marke, die einst als Pionier der Elektromobilität gegolten habe.
Konkrete Angaben zu Markenwerten, Kursen oder einzelnen Verlusten enthält der vorliegende Textauszug nicht. Die Meldung bleibt damit bei einer zugespitzten gesellschafts- und wirtschaftspolitischen Einordnung der Lage deutscher Autobauer.
Infobox – Quelle: WELT: Der Beitrag diskutiert moralische Debatten rund um Unternehmen und beschreibt einen sinkenden Ruf der deutschen Autobranche. Audi und Konzernchef Döllner stehen dabei im Mittelpunkt.
Quellen:
- Latteschlürfer vs. Schichtarbeiter: Wann nimmt die Wirtschaft dem Moralterrorismus das Geld weg?
- KI-Boom gibt Rückenwind: Microsoft legt makellose Zahlen vor
- (S+) Meinung: USA: Das Ende der »Big Beautiful Friendship« kündigt sich an – Kolumne
- Wirtschaft vor acht vom 28.10.2026
- Sieben Bundesländer gegen die Flugabgabe: Was die Forschung sagt
- Mercedes-Benz: Gewinnwarnung nach Einbruch in China – Neue Strategie nötig - Wirtschaft - SZ.de















