Marketing-News: Bundesliga, KI und neue Strategien prägen den August 2026

    Symbolbild – ganz oder teilweise KI-generiert
    01.08.2026 20 mal gelesen 0 Kommentare
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    Im August 2026 steht die Bundesliga vor einer Internationalisierungsfrage: Bayern-Marketingvorstand Rouven Kasper fordert deutlich mehr Auslandsaktivitäten der Vereine. Während englische Klubs weltweit Präsenz zeigen, seien Reisen deutscher Teams bisher viel zu selten.
    Der FC Bayern geht selbst voran und reist bis zum 8. August nach Südkorea und Hongkong. Künftig sollen unter anderem Amerika, Asien, Indien, Indonesien und Thailand stärker ins Visier rücken. Trotzdem bleiben die internationalen Einnahmen der Bundesliga mit 218 Millionen Euro TV-Erlösen weit hinter Premier League und La Liga zurück.
    Auch im Marketing zeigt sich, wie entscheidend die richtige Strategie ist: Jim Carreys Film „Cable Guy“ wurde als typische Komödie vermarktet, obwohl er deutlich düsterer ausfiel. Die irreführende Kampagne enttäuschte das Publikum, während „Die Truman Show“ Comedy und Drama passender kommunizierte.
    KI gewinnt im B2B-Marketing an Bedeutung: 29 Prozent der Verantwortlichen nutzen sie bereits für Marketingstrategien, vor zwei Jahren waren es 19 Prozent. Gleichzeitig sehen 40 Prozent KI als größte Herausforderung. Entscheidend bleiben persönliche Beziehungen, Zielgruppenverständnis, Marketingpsychologie und überzeugende Inhalte.
    Diese Verbindung aus Technologie und Authentizität prägt weitere Marketing-News: Henkell Freixenet setzt auf Social First, Creators und Markentradition. Bei der Deutschen Sporthilfe übernimmt Tanja Hettel ab 1. September 2026 das Vorstandsressort Marketing, Vertrieb und Events und soll Partnerschaften sowie die Marke strategisch weiterentwickeln.

    FC Bayern fordert mehr internationale Präsenz der Bundesliga

    Marketing-Vorstand Rouven Kasper hat die Bundesliga vor der Asienreise des FC Bayern München zu größeren Anstrengungen bei der Internationalisierung aufgefordert. Nach Angaben von Sky.de sieht Kasper erhebliche Defizite und verwies darauf, dass nach der Saison Leipzig auf Reisen gewesen sei, in diesem Sommer neben Bayern München jedoch nur Dortmund unterwegs sei und Paderborn im September in die USA fliege.

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    „Das ist viel zu wenig! Die Bundesligisten müssen weitsichtiger denken“, sagte Kasper im Interview mit Münchner Merkur/tz. Die englischen Klubs gingen in die Welt hinaus, weshalb auch deutsche Vereine aktiv werden müssten. Wer zu Hause bleibe, könne sich anschließend nicht über sinkende Einnahmen beschweren, erklärte der Bayern-Verantwortliche.

    „Die Bundesligisten müssen weitsichtiger denken“

    Der deutsche Fußball brauche laut Kasper „mehr Sichtbarkeit“. Zugleich seien die Medienerlöse in den USA und Japan aktuell rückläufig. Gerade deshalb müsse die Liga gemeinsam mit den Vereinen strategische Mechanismen entwickeln, um internationale Aktivitäten zu fördern. Bayern München könne jedoch nicht überall hinreisen.

    Der FC Bayern fliegt von Samstag bis 8. August auf die Insel Jeju in Südkorea und nach Hongkong. Geplant sind Spiele gegen den Jeju SK FC am 4.8. und Aston Villa am 7.8. Die Reise ist die 10. Sommertour des Vereins.

    Als mögliche Zielmärkte nannte Kasper neben Nord- und Mittelamerika auch Südamerika. Zudem seien Asien sowie Indien, Indonesien und Thailand wichtig. Dort wolle der FC Bayern punktuell neue Aktivitäten ausprobieren.

    Internationale EinnahmenQuelle
    TV-Rechte218 Millionen Euro
    TV-Rechte inklusive Sponsoring302 Millionen Euro
    Premier League im Vergleichfast das Zehnfache
    La Liga im Vergleichdas Dreifache

    Zusammenfassung: Rouven Kasper sieht bei der Bundesliga deutliche Defizite in der Internationalisierung. Der FC Bayern will seinen Fokus auf Amerika und Asien ausweiten, während die internationalen Einnahmen der Bundesliga stagnieren.

    Jim Carrey und die Folgen einer irreführenden Vermarktung

    Jim Carrey musste mit „Cable Guy – Die Nervensäge“ im Jahr 1996 einen Karriere-Rückschlag verkraften, obwohl der Film eine ähnlich düstere Mediensatire wie „Die Truman Show“ darstellt. Wie Filmstarts berichtet, machte Carrey im Nachhinein vor allem die Marketingkampagne für die enttäuschende Resonanz an der Kinokasse verantwortlich.

    Das Publikum habe aufgrund der Werbung einen Film im Stil von „Ace Ventura“ erwartet. Tatsächlich spielte Carrey einen psychopathischen Kabelverleger, der seine Persönlichkeit auf Grundlage alter Fernsehprogramme entwickelt hatte. Der Film verband körperbetonte Komik mit einem bedrückenden Szenario und ließ laut der Quelle offen, ob er eher als absurde Komödie oder als Psychothriller einzuordnen sei.

    „Ich glaube, ‚Cable Guy‘ hat das Publikum in die Irre geführt – vor allem durch das Marketing.“

    In „Die Truman Show“ aus dem Jahr 1998 befindet sich Carreys Figur unwissentlich in einer Reality-TV-Sendung. Beide Filme werfen damit einen düsteren Blick auf den Medienkonsum, unterscheiden sich aber in der Wirkung beim Publikum.

    Für „Die Truman Show“ habe Carrey gemeinsam mit Regisseur Peter Weir aus den früheren Erfahrungen gelernt. Beide überlegten genau, wie viel Humor bereits zu Beginn gezeigt werden sollte. Laut Carrey habe Weir dabei den richtigen Ton getroffen.

    Im Gegensatz zu „Cable Guy“ gelinge „Die Truman Show“ der Spagat zwischen Comedy und Drama geschmeidiger. Dennoch besitze auch Carreys erste Mediensatire eine besondere Faszination und sei insbesondere für Fans von „Die Maske“ einen Blick wert.

    Zusammenfassung: Filmstarts führt den Misserfolg von „Cable Guy – Die Nervensäge“ maßgeblich auf eine Marketingkampagne zurück, die den düsteren Charakter des Films nicht ausreichend vermittelt habe. Bei „Die Truman Show“ wurde die Tonalität der Vermarktung und des Films erfolgreicher aufeinander abgestimmt.

    KI gewinnt im B2B-Marketing an strategischer Bedeutung

    Künstliche Intelligenz wird im B2B-Marketing zunehmend für strategische Aufgaben eingesetzt. Laut t3n.de nutzen inzwischen 29 Prozent der B2B-Marketing-Verantwortlichen KI für die Entwicklung von Marketing-Strategien; vor zwei Jahren lag dieser Anteil noch bei 19 Prozent.

    Die Entwicklung steht im Kontrast zum B2C-Marketing, in dem KI bereits breit für Zielgruppensegmentierung, die Aussteuerung digitaler Kampagnen und die Content-Erstellung eingesetzt wird. Im B2B-Geschäft wiegen persönliche Kontakte dagegen schwerer, weshalb KI dort nach Darstellung der Quelle vor allem die strategische Ebene unterstützt.

    AspektAngabe
    B2B-Verantwortliche, die KI für Marketing-Strategien nutzen29 Prozent
    Anteil vor zwei Jahren19 Prozent
    Befragte, die KI als größte Marketing-Herausforderung betrachten40 Prozent

    Die Zahlen stammen aus einer gemeinsamen Studie der Agentur OMD e2b und LinkedIn. Sie zeigen einerseits die wachsende Nutzung von KI für strategische Entscheidungen, andererseits aber auch die Unsicherheit im Umgang mit der Technologie.

    Im Mittelpunkt steht damit nicht allein die Frage, ob KI eingesetzt wird. Entscheidend ist vielmehr, wie die Werkzeuge im B2B-Umfeld genutzt werden, in dem persönliche Beziehungen und Kontakte weiterhin ein hohes Gewicht haben.

    Zusammenfassung: Die strategische Nutzung von KI im B2B-Marketing ist von 19 Prozent auf 29 Prozent gestiegen. Gleichzeitig sehen 40 Prozent der Befragten KI als größte Herausforderung für ihr Marketing.

    Standout: Erfolgreiches Online-Marketing braucht mehr als Technologie

    Künstliche Intelligenz allein sorgt nach Darstellung der Standout GmbH nicht automatisch für erfolgreiche Inhalte. In einer am 31.07.2026 veröffentlichten Story auf PresseBox betont das Unternehmen, dass eine klare Strategie, Marketingpsychologie, Zielgruppenverständnis und überzeugende Inhalte trotz KI entscheidend bleiben.

    Die Standout GmbH ist eine Online-Marketing-Agentur in Luzern, Schweiz. Zu ihren Kernkompetenzen zählen Google Ads, SEO, Social Media Ads, Content Marketing, Video Marketing und Online-Marketing-Beratung.

    Nach Angaben der Quelle unterstützt Standout Unternehmen dabei, mehr Sichtbarkeit im Web zu erreichen, hauptsächlich für Leadgenerierung oder E-Commerce-Marketing. Das 2012 gegründete Unternehmen hat seither über 300 erfolgreiche Projekte umgesetzt.

    Als Google Premier Partner gehört Standout laut PresseBox zu den Top-Google-Ads-Agenturen in der Schweiz. Zudem gehört die Agentur zum exklusiven Club der Meta Business Partner.

    In der Story werden unter anderem Marketingpsychologie, Zielgruppenverständnis, Suchmaschinenoptimierung, Conversion-Optimierung, Leadgenerierung, Kaufentscheidung, Personalisierung, Marketingautomation, Markenvertrauen, Datenanalyse und Kampagnenoptimierung als relevante Themen genannt.

    Zusammenfassung: Die Standout GmbH stellt heraus, dass KI im Online-Marketing eine klare Strategie nicht ersetzt. Zielgruppenverständnis, Marketingpsychologie und überzeugende Inhalte bleiben zentrale Bestandteile erfolgreicher Maßnahmen.

    Henkell Freixenet setzt auf Tradition, Creators und Authentizität

    Henkell Freixenet will neue Zielgruppen erreichen, ohne die eigene Markentradition aufzugeben. Wie Horizont.net berichtet, spricht Maren Lahm, Geschäftsführerin und Chief Marketing Officer von Henkell Freixenet Deutschland, in der aktuellen Ausgabe von „Un:filtered“ über den Spagat zwischen Tradition und Social First.

    Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich Markenheritage bewahren lässt und zugleich neue Kommunikationswege genutzt werden können. Lahm erläutert außerdem, welche Rolle Creators heute spielen und warum Authentizität wichtiger sei als jeder Trend.

    Die Meldung ordnet Social-First-Kommunikation damit nicht als Gegensatz zur Tradition ein. Vielmehr geht es darum, die Herkunft der Marke mit einer Ansprache zu verbinden, die für neue Zielgruppen und soziale Plattformen geeignet ist.

    Zusammenfassung: Henkell Freixenet verbindet Markenheritage mit Social-First-Kommunikation. Creators und Authentizität stehen dabei im Mittelpunkt der Ansprache neuer Zielgruppen.

    Tanja Hettel wird neue Marketing-Vorständin der Deutschen Sporthilfe

    Die Stiftung Deutsche Sporthilfe erweitert ihren Vorstand. Nach Angaben von Healthcare Marketing übernimmt Tanja Hettel zum 1. September 2026 das Ressort Marketing, Vertrieb & Events.

    Hettel folgt auf Karsten Petry, der die Rolle seit 2021 innehatte und Anfang Juli 2026 als Vorstand Marketing und Vertrieb zum VfB Stuttgart gewechselt ist. In ihrer neuen Funktion verantwortet sie die strategische Weiterentwicklung der Bereiche Vermarktung, Marketing, Vertrieb und Events.

    Gemeinsam mit Karin Orgeldinger und Max Hartung soll Hettel die Transformation der Sporthilfe begleiten. Zu ihren Aufgaben gehören außerdem der Ausbau von Partnerschaften mit Unternehmen, die Entwicklung gesellschaftlicher Initiativen und die Weiterentwicklung der Marke Sporthilfe.

    Hettel kommt von Fanatics Collectibles, wo sie zuletzt die internationalen Partnerschaften im Profifußball verantwortete. Zuvor war sie von 2014 bis 2024 als Group Strategy Director bei Manchester United tätig und arbeitete an der strategischen Entwicklung des Clubs sowie an internationalen Wachstums-, Vermarktungs- und Transformationsprojekten.

    Darüber hinaus leitete Hettel als Direktorin der Manchester United Foundation die Weiterentwicklung des gesellschaftlichen Engagements des Vereins. Ihre berufliche Laufbahn begann sie 2008 bei der Unternehmensberatung Boston Consulting Group.

    PositionAngabe
    Neue VorständinTanja Hettel
    RessortMarketing, Vertrieb & Events
    Amtsbeginn1. September 2026
    VorgängerKarsten Petry
    Tätigkeit bei Manchester United2014 bis 2024
    Beginn der beruflichen Laufbahn2008

    Zusammenfassung: Tanja Hettel übernimmt zum 1. September 2026 das Vorstandsressort Marketing, Vertrieb & Events bei der Deutschen Sporthilfe. Ihre Aufgaben umfassen unter anderem Vermarktung, Unternehmenspartnerschaften, gesellschaftliche Initiativen und die Weiterentwicklung der Marke Sporthilfe.

    Quellen:

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    Zusammenfassung des Artikels

    Henkell Freixenet verbindet Markentradition mit Social-First-Kommunikation und setzt dabei auf Creators sowie authentische Inhalte.

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